nach der Nr.1: Gott.

„Hier bin ich, seht, wiedergefunden, entschuldigt, zum letzten Mal, bitte ich um Vergebung. Die einzige Regel dieser möglichen Erzählung, dieses möglichen Manifests, die einzige Absicht ist: sich zu klammern an die Splitter des explodierten Geistes.

(Mögliches Manifest, Marco Monaco, KLiteratur #1, Seite 4)


KLiteratur_CoverKLiteratur_3KLiteratur_10_11KLiteratur_34KLiteratur_36_37KLiteratur_38_39KLiteratur_42_43KLiteratur_56_57KLiteratur_62_63cropped-b9a53fb3-35b3-4bc0-aa20-f260efc04e38.jpeg


Es regnet. Wir brechen auf. Die KLiteratur ist praktisch. Zusammengerollt ist sie ein Schläger. Zusammengerollt und in Benzin getunkt ist sie eine Fackel. Gestapelt kannst Du warm und bequem auf ihr sitzen. Kennen Sie Gott? Haben Sie Zeit um über Gott zu reden? Haben Sie Zeit politisch zu sein? Ach, Sie lesen keine Literatur? Das macht ja nichts, streichen Sie sie doch einfach. Das hier ist sowieso keine, sondern etwas neues: eine Rechnung mit unzulässigen Prämissen, unerlaubten Setzungen und Operationen, mit einem Ergebnis, das sich selbst die Pistole auf die Brust setzt. Gott ist tot. Die Literatur ist tot. Lang lebe die KLiteratur! Das eine erklärt das andere.

Die erste Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift steht unter dem Thema ‚Gott‘ und enthält 72 Seiten feinste Splitter explodierten Geistes von Künstlern und Autorinnen:

Gott, die Nr.1 in:


Schrift:

Bernd Lüttgerding, Lara Rüter, Gerald Fiebig, Ulla Hiltl, Katja Panyutina, Michael Bauer, Adrian Kasnitz, Bernd Quante, Philipp Schulz, Kerstin Meixner, Christoph Danne, Jonas Linnebank, Kerstin Fischer, Marco Monaco, Christian Lange-Hausstein, Matthias Engels, Anna Gramm, Paul B. Meister, Raimond P., Ronya Othmann, Johannes Witek, Nurduran Duman, Bo Franke, Stéphane Mallarmé, Cecco Angiolieri, William Butler Yeats, Marlies Blauth, Sigrid Newman. Mit Auszügen von Robert Musil, Martin Buber + Franz Rosenzweig, Botho Strauß, Milan Kundera, Giorgio Agamben, Meister Eckhardt, Heinrich Böll, Max Frisch. Mit Texten der KLiteratur-Redaktion.


Bild:

Thorsten Boese, Najel Graf, Marleen Böcker, Claudia Kohlhof, Gianluigi Esposito, Sarah Buckner, Menschenmaler Köln, Marta Pieczonko, Akinna Thar, Tobias Schulenburg, Jan-Niklas Thape, Ronja Rindel, Simon Gottwalles


Ton:

Das Ende der Liebe


 

Man kann es Kunst nennen. Man kann es Literatur nennen. Wir haben es KLiteratur genannt. Man kann sie bei uns bestellen oder hier gegen Geld tauschen.

Advertisements